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Coaching für Fach- und Führungskräfte
Bei sozialer Unterstützung durch den Chef wird die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität verbessert – dem Burn-out-Syndrom wird vorgebeugt
Wenn die Mitarbeiter von ihrem Chef sozial gut unterstützt werden, leiden sie deutlich seltener unter Belastungen und erkranken mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Burnout.
Das zeigt eine Studie der Bertelsmannstiftung, die zusammen mit der scienecetransfer GmbH in Zürich veröffentlicht wurde. Über mehrere Jahre wurde die Wechselwirkung zwischen dem erlebten Verhalten von Vorgesetzten und empfundenen Belastungen der Mitarbeiter untersucht. Die Erkenntnisse werden bereits in großen Unternehmen umgesetzt. Aus der Praxis wurde deutlich, dass die soziale Unterstützung durch Führungskräfte ein wichtiger Aspekt zur Verbesserung von Arbeitszufriedenheit und Produktivität ist. Außerdem werden die Fehlzeiten und sogar die Mortalitätsraten verringert.
APC-Coaching unterstützt Führungskräfte
Im APC-Coaching für Führungskräfte werden die wesentlichen Aspekte des Verhaltens einer sozial unterstützenden Führungskraft bearbeitet:
Wie weiß ich, was meine Mitarbeiter bewegt? Wie kann ich Informationen und Orientierung geben? Wie kann ich Rückendeckung und Sicherheit bieten? Wie kann ich meine Mitarbeiter dazu anleiten, dass sie mich bei meiner Aufgabe unterstützten? Wie erreiche ich es, dass meine Mitarbeiter nicht alles bei mir abladen, sondern sich realistisch, konstruktiv und offen im Arbeitskontext mit mir austauschen? Wie stelle ich die Veränderung der Persönlichkeit des Mitarbeiters fest? Und wie kann ich eine angemessene Ebene für ein Gespräch mit dem Mitarbeiter finden?
Zeitmanagement für Unterstützungsaufgaben
Auch das Thema Zeitmanagement für Führungskräfte wird als Begleitung im Coaching angeboten. Der Chef kann wenig unterstützen, wenn die Zeit dazu fehlt, oder wenn man ihm den Zeitaufwand nicht zugesteht. Deshalb ist ein effektives Zeitmanagement zu entwickeln und anzuwenden.
Die Führungskraft als Menschen-Versteher
Vorgesetzte sind heutzutage nicht mehr nur als technische Experten gefragt, die beispielsweise die Prozesse an und in den Maschinen kennen. Sie sollten auch „Menschen-Versteher“ sein, Dialoge führen können, Empathie besitzen, Erfolge als Leistungen ihres Teams begreifen und sich bei Misserfolgen auch mal schützend vor die eigenen Leute stellen. Damit verdient sich eine Führungskraft das Vertrauen seiner Mitarbeiter.
In der Krise geht das Vertrauen verloren
Das ist besonders in Zeiten der Krise wichtig, wenn die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes die Mitarbeiter lähmt. Oder wenn sie Sorge haben, den gestiegenen Leistungsanforderungen nicht mehr zu genügen. Vertrauen in das Unternehmen und ihre Führungskräfte gehen verloren und damit das Engagement. Burnout und psychologische Krisen entspringen dem Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Das kann das Privat- sowie das Arbeitsleben betreffen. Erst wenn die Unsicherheiten überwunden werden, sind die Mitarbeiter wieder in der Lage, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.
Auch das Team hat Einfluss auf die Leistungsfähigkeit Einzelner
Kollegen, Teamstrukturen und kollegiale Beziehungen beeinflussen mindestens genauso stark die Leistungsfähigkeit der Menschen. Ein „soziales Netz“ kann die persönlich wahrgenommenen Belastungen reduzieren. Der Vorgesetzte ist gefordert gute Teamstrukturen zu etablieren, zu erhalten und zu fördern.
Das Coaching wird als professionelle Begleitung genutzt, um die Teamstrukturen effektiver und persönlicher zu gestalten.
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